SPORT IN HAMBURG

Unbestritten ist Sport ein zentrales Element in unserem gesellschaftlichen Leben und unter vielen Aspekten – Integration, Inklusion, Gesundheit, Prävention, Teambuilding etc. – notwendig für ein faires Miteinander. Hamburg profitiert von vielen großen (Profi-)Vereinen, daneben ist es aber genauso wichtig, dass kleinere und mittlere Sportvereine ebenfalls eine Interessenvertretung haben. Oft ein bisschen unterrepräsentiert spielen sie vor allem bei der Umsetzung von den zahlreichen Stadtentwicklungs- oder Wohnprojekten eine wichtige Rolle. Sie kennen die Menschen vor Ort, wie fast kein anderer Akteur, und setzen sich für diese ein. Das ist eine wertschätzende Arbeit, die nicht in dem Maß Aufmerksamkeit erhält, wie es meiner Meinung nach angemessen wäre.

Im Sportbereich ist vor allem das Thema Schwimmen wichtig – hier gibt es großen Nachholbedarf, verstärkt durch die Folgen der Pandemie. Neben Geldern müssen wir über die Schwimmzeiten und den Schwimmbedarf im Breitensport sprechen. Der Anspruch einer Stadt wie Hamburg sollte sein, dass jedes Kind schwimmen lernen kann. Davon sind wir weit entfernt. Es braucht schnell Konzepte und Ideen, wie der steigenden Zahl an Nichtschwimmer*innen entgegengetreten wird.